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Eine strukturierte Analyse der Salärunterschiede
Cepec offeriert Ihnen eine fundierte Analyse der Saläre von Männern und Frauen in Ihrem Unternehmen, damit Sie sich über die Einhaltung der Forderungen des Gleichstellungsgesetzes ein Bild machen können.

Verschiedene in den vergangenen Wochen und Monaten veröffentlichte Studien mit statistischen Analysen kommen zum Schluss, dass weiterhin ein beträchtlicher Unterschied zwischen der Entlöhnung von Frauen und Männern besteht. Diese Unterschiede sind grundsätzlich auf zwei Einflussfaktoren zurück zu führen. Einerseits sind die Frauen in den schlechter bezahlten Funktionen stärker vertreten. Andererseits werden die Frauen in den gleichen oder vergleichbaren Funktionen oft schlechter bezahlt.

Will man dem Gleichstellungsgesetz gerecht werden, müssen beide Elemente analysiert und ggf. korrektive Massnahmen ergriffen werden. Beim ersten Element geht es um den Zugang zu den Funktionen; dies vor allem im Zusammenhang mit den erforderlichen Fähigkeiten (Kompetenzen) und der Ausbildung, die die Funktion voraussetzt. Um eine Verbesserung zu erzielen, ist das gesamte Ausbildungssystem zu überprüfen; die Förderung der Frauen in den beruflichen Karrieren ist voran zu treiben; die Arbeitsbedingungen sind so zu gestalten, dass berufliche und familiäre Verpflichtungen besser vereinbar sind. Diese mehr soziologischen Entwicklungen sind im Gange, zeigen aber erst mittel- bis langfristig eine breitere Wirkung.

Das zweite Phänomen, das die statistischen Salärunterschiede beeinflusst, hat schon eher mit möglicher Diskriminierung zu tun. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Um zu untersuchen, ob dieser Grundsatz eingehalten wird, braucht es allerdings einen strukturierten und kohärenten Vergleich. Wirft man die verschiedensten Funktionen mit unterschiedlicher Einstufung in den gleichen Topf, so ergeben sich gut und gern substanzielle Unterschiede im Bereich von 20 oder 30%. Solche oberflächlichen Analysen sind leicht zu widerlegen und erweisen der Sache der Gleichbehandlung einen schlechten Dienst. Viele der in der jüngeren Vergangenheit veröffentlichten und heftig diskutierten Vergleiche basieren leider auf einer solchen zu summarischen Betrachtungsweise.

Nur eine strukturierte Studie, in der nach Funktionsstufe oder gar nach Funktion verglichen wird, führt zu Resultaten, die eine wirkliche Lohndiskriminierung der Frauen ausweisen und als Basis für korrektive Massnahmen dienen können. Cepec führt laufend für verschiedene Unternehmen und Verwaltungen solche strukturierten Analysen durch und ermöglicht so den Auftraggebern, die Einhaltung des Grundsatzes der Nicht-Diskriminierung zu überprüfen. Dank seiner leistungsfähigen Analyse-Instrumente und der sehr grossen Salärdatenbank ist Cepec in der Lage, auf Verlangen relativ kurzfristig aussagekräftige Analysen zu Ihrer spezifischen Situation zu liefern.